Über Blista Brailletec
Blista Brailletec ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit Sitz in Marburg. Seit mehr als 40 Jahren entwickeln, fertigen und vertreiben wir Hilfsmittel, die blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zu Bildung, Information und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen. Die Brailleschrift steht dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit. Sie ist für viele Betroffene der Schüssel zu Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Unsere Produktpalette reicht von klassischen Braille-Schreibmaschinen über moderne Drucksysteme bis zu taktilen Hilfsmitteln und Softwarelösungen.
Was uns antreibt
Wir sehen Barrierefreiheit nicht als Sonderlösung, sondern als Grundlage für selbstbestimmtes Leben. Deshalb entwickeln wir Technik, die zuverlässig, langlebig und praxisnah ist. Unser Anspruch ist es, Produkte zu schaffen, die im Alltag funktionieren und den Nutzerinnen und Nutzern echte Unterstützung bieten. Im Vordergrund steht für uns nicht der Gewinn, sondern der konkrete Nutzen für die Menschen, die unsere Technik einsetzen.
Engagement mit Verantwortung
Blista Brailletec ist ein gemeinnütziges Unternehmen. Das bedeutet, dass wir unsere Erträge nicht zur Gewinnmaximierung verwenden, sondern in die Weiterentwicklung unserer Produkte, in den Ausbau unseres Serviceangebots und in die Sicherung von Arbeitsplätzen investieren. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass unsere Hilfsmittel langfristig verfügbar bleiben und den Menschen dienen, die sie benötigen.
Von den Anfängen bis heute
Ursprünge 1916
Die Geschichte von Blista Brailletec ist eng mit der Deutschen Blindenstudienanstalt in Marburg verbunden. Diese wurde 1916 von Carl Strehl gegründet, um blinden Menschen den Zugang zu Abitur und Studium zu ermöglichen. Schon früh kamen eine Blindenbibliothek, eine Punktschriftdruckerei und Werkstätten hinzu. 1932 konnten Schule, Bibliothek, Druckerei, Lager und Hilfsmittelproduktion in Neubauten zusammengefasst werden.
Nach 1945
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Arbeit kontinuierlich ausgebaut. In den 1960er Jahren entstand der heutige Schulkomplex und die Blindenbibliothek wuchs zu einer der größten weltweit. 1983 kam ein weiterer Gebäudekomplex hinzu, in dem Verlag, Druckerei, Hilfsmittelproduktion und Vertrieb vereint wurden.
Seit 1980
Mit der Verlagerung der Produktion von Blindenschreibmaschinen nach Marburg begann ein neues Kapitel. In den späten 1980er Jahren erweiterte eine kleine Elektronikfirma das Portfolio, um computergestützte Arbeitsplätze für blinde Menschen zu entwickeln. 1994 wurde die Hilfsmittelsparte als eigenständige, gemeinnützige GmbH ausgegliedert und trägt seither den Namen Blista Brailletec. Heute verbinden wir die Erfahrung aus Jahrzehnten mit modernen Entwicklungen und sichern damit die Zukunft der Brailleschrifttechnik.
Moderne Fertigung mit höchster Präzision
Unsere Produktion ist mit modernen CNC-Bearbeitungszentren ausgestattet. Sie ermöglichen präzise Fertigung auf dem neuesten Stand der Technik und sichern eine gleichbleibend hohe Qualität. So entstehen robuste und langlebige Produkte, die den hohen Anforderungen im schulischen, beruflichen und privaten Alltag zuverlässig gerecht werden.
Master-Distributor für führende Produkte
Blista Brailletec ist in Deutschland Master-Distributor für mehrere internationale Hersteller. Dazu gehören die Braille-Drucker des schwedischen Unternehmens Index Braille AB sowie die PIAF Schwellkopierer von Harpo. Damit ist gewährleistet, dass Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland Zugang zu hochwertigen Spitzenprodukten erhalten – mit vollem Serviceangebot aus einer Hand.
Mitgründer und Aussteller der SightCity
Blista Brailletec ist Mitgründer der SightCity GmbH und seit vielen Jahren auf der SightCity in Frankfurt vertreten. Die Messe gilt weltweit als größte Fachmesse für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. Seit 2003 findet sie jedes Frühjahr in Frankfurt statt und bringt internationale Aussteller, Fachleuchte mit Anwenderinnen und Anwender zusammen.
Jedes Jahr präsentieren sich dort über 150 Aussteller mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Workshops und Diskussionen im SightCity Forum. Seit einigen Jahren ist die Messe als hybride Veranstaltung organisiert, sodass die Inhalte nicht nur vor Ort, sondern auch online zugänglich sind.
Das macht die SightCity zu einem zentralen Treffpunkt für Innovation, Austausch und Vernetzung.
Jahr | Datum | Ort | Öffnungszeiten |
|---|---|---|---|
2026 | 27.05. -29.05.2026 | Kap Europa Osloer Straße 5 60327 Frankfurt am Main | Mi. 10.00 – 18:00 Uhr Do. 10:00 – 18:00 Uhr Fr. 10:00 – 16:00 Uhr |
Termin 2026
27.5.-29.5.2026
Kap Europa
Osloer Straße 5
60327 Frankfurt am Main
Mi. 10.00 – 18:00 Uhr
Do. 10:00 – 18:00 Uhr
Fr. 10:00 – 16:00 Uhr